FIFA/UEFA - Neuigkeiten & Diskussionen

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    • Wettmanipulation in Albanien: UEFA sperrt Skenderbeu für zehn Jahre | Goal.com

      Die Europäische Fußball-Union (UEFA) schloss Skenderbeu wegen Wettmanipulation für zehn (!) Jahre von allen europäischen Wettbewerben aus. Insgesamt 53 Spiele sollen seit 2010 verschoben worden sein, darunter Partien auf europäischer Ebene, in den heimischen Wettbewerben - und sogar Freundschaftsspiele.

      "Dieser Klub hat Fußballspiele verschoben, wie es noch keiner in der Geschichte des Spiels getan hat", teilte die UEFA-Disziplinarkommission in ungewohnt forschem Ton mit. Die Geldstrafe für den Klub beläuft sich auf eine Million Euro, das gesamte Budget des Vereins liegt bei 2,5 Millionen Euro.

      Welche Bedeutung Sportwetten in Albanien haben, zeigt die Anzahl an Wettbüros. Etwa 4000 davon gibt es in Albanien. Bei einer Einwohnerzahl von 2,8 Millionen macht das ein Wettbüro pro 700 Einwohner. In Deutschland lag dieser Wert im Jahr 2015 etwa bei 18.000 Einwohnern pro Wettbüro.
    • WM-Vergabe 2022: Katar steht unter Sabotage-Verdacht - Sport - Süddeutsche.de

      Die Schlinge zieht sich zu. Katar, Veranstalter der Fußball-WM 2022, muss sich neuer, gut fundierter Vorwürfe erwehren. Unter Berufung auf den Mailverkehr eines Whistleblowers berichtet jetzt die Sunday Times, die Bewerber des Emirats hätten über diskrete Propaganda-Feldzüge Falschinformationen über ihre Rivalen USA und Australien verbreitet lassen. Dabei seien eine PR-Firma sowie frühere Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA angeheuert worden, die den Eindruck schüren sollten, dass die beiden Bewerbungen keine Unterstützung im eigenen Land hätten.

      Laut der britischen Sunday Times habe etwa ein Wirtschaftsprofessor 9000 Dollar erhalten für einen Report über negative Einflüsse einer WM in den USA. Bezahlte Journalisten hätten international ihre Negativberichte verbreitet; auch auf US-Abgeordnete soll politisch Druck gemacht worden sein. Eine E-Mail, aus der sich die bewusste Verbreitung von "Gift" über Mitbewerber ergeben würde, sei an einen Topmanager der Katar-Bewerbung gegangen.

      All das wäre ein gravierender Bruch der Fifa-Regeln. Diesen zufolge dürfen Kandidaten nicht einmal Kommentare zu ihren Mitbewerbern abgegeben. Der Fußball-Weltverband verweist auf sein Ethikkomitee - das aber gilt seit seiner handstreichartigen Umbesetzung durch Fifa-Boss Gianni Infantino nicht nur in Juristen- und Weltsportkreisen als Kabarettnummer. Glaubwürdige Aktivitäten dieses Gremiums unter Führung der kolumbianischen Verwaltungsjuristin Claudia Rojas sind nicht einmal in Hinblick auf laufende Strafverfahren um frühere Fifa-Granden oder hochrangige Geschäftspartner bekannt.

      Katars WM-Organisatoren wiesen stets alle Vorwürfe zurück; auch am Sonntag erklärte das Supreme Committee, man habe sich "streng an alle Regeln der Fifa im Bieterprozess um die WM 2022 gehalten".

      Katar steht seit dem Zuschlag 2010 in der Kritik - und die internationalen Strafermittler kommen gut voran. Es gibt entlarvende Zahlungen aus dem Emirat auf Funktionärskonten in Monaco. Und auch aus einem Fifa-Gate-Prozess im November vor dem Schwurgericht in Brooklyn liegen problematische Aussagen vor. Dort hatte Hauptzeuge Alejandro Burzaco unter Eid über Stimmkäufe für die WM in Katar berichtet. Der argentinische Rechtehändler war Intimus der Funktionärspaten Südamerikas, die angeblich ihre Voten verkauft hätten: Ricardo Teixeira (Brasilien), Nicolás Leoz (Paraguay) und der 2014 verstorbene Julio Grondona (Argentinien). Von letzterem, einem engen Geschäftspartner, will Burzaco erfahren haben, er habe für sein Katar-Votum Geld kassiert. Burzaco lieferte pikante Details. Demnach habe der damals 82-jährige Leoz in den ersten Wahlrunden nicht für Katar votiert. Deshalb hätten ihn Grondona und Teixeira in einer Pause in der Fifa-Toilette zur Rede gestellt: "Sie schüttelten ihn und fragten: Stimmst du nicht für Katar?" Das habe ihm Grondona 2011 berichtet, erklärte Burzaco. Auch habe der Fifa-Vize gejammert, er habe nur 1,5 Millionen Dollar Bezahlung erhalten - während Teixeira in Brasilien, ein überführter Schmiergeldempfänger im Fifa-Sumpf, mit seinem spanischen Partner Sandro Rosell 75 Millionen eingesackt hätte. Rosell, Ex-Boss des FC Barcelona, sitzt seit 2017 in Madrid in U-Haft.

      Ob diese und andere beeidete Aussagen zutreffen, ermittelt nun das FBI. Die US-Bundespolizei prüft auch Geschäftsakten der argentinischen Rechtefirma Full Play, in denen Schmiergeldflüssen an Südamerika-Funktionäre unterm Kürzel "Q2022" vermerkt sind. Das könnte für Katar (engl. Qatar) stehen, und für den Zuschlag 2022.

      Im Prozess sammelten die Staatsanwälte viele Vorwürfe gegen Katar. So berichtete Full-Play-Manager Santiago Pena von Verkaufsverhandlungen für seine Schmiergeldagentur mit Nasser Al-Khelaifi. Auch gegen diesen, Chef des Spitzenklubs Paris Saint-Germain und des Sportsenders BeIn in Katar, wird im Fifa-Kontext in der Schweiz bereits seit Herbst ermittelt.

      Sollte also die WM-Vergabe 2022 als korrupt belegt werden, müsste die US-Justiz gar nicht gegen Katar ermitteln: Unter Handlungsdruck geriete die Fifa. Die Prozesse finden unter dem Anti-Mafia-Gesetz (Rico) statt, die Fifa gilt hier nur vorläufig als Opfer: Sie sei von eigenen Topleuten und Geschäftspartnern ausgeraubt worden. Also muss sie alles tun, um einen nachweislich an ihr bewirkten Schaden zu heilen und jeden überführten Sünder zur Rechenschaft ziehen. Andernfalls wird der Opfer- zum Täterstatus. Es wäre das Ende der Fifa. Die Frage, ob dann Katar Schadenersatz fordern könne für seine Milliarden-Vorleistungen, spielt bei alldem keine Rolle. Nach SZ-Informationen sind damit befasste Juristen überzeugt, dass solche Forderungen, sofern sie im Korruptionsfall berechtigt wären, an konkrete Personen ergehen müssten, die Geld erhalten oder sonst wie profitiert hätten.
    • FIFA hat ihren "Ethik-Kodex" aktualisiert

      Keep bribes quiet for 10 years, FIFA won't punish you

      Neuerungen:

      - Das Wort Korruption wurde aus dem Strafenkatalog gestrichen
      - Stattdessen wurde ein neues Delikt eingeführt: Diffarmierung. Mitglieder dürfen keine "diffamierenden" Aussagen gegenüber anderen Mitglieder oder gegenüber der FIFA tätigen.
      - Eine Verjährungsfrist für Vergehen wurde auch eingeführt. Allgemeine Verstöße gegen die Richtlinien werden nach 5 Jahren nicht mehr verfolgt, Bestechung und/oder Manipulation von Spielen sind nur noch für 10 Jahre belangbar.
    • FIFA begrenzt Leihwechsel: Das Ende für Chelseas und Juves Transfermodell? | Transfermarkt

      "Wie das Magazin erfuhr, plant die FIFA, die Anzahl verliehener Spieler auf maximal acht Profis zu begrenzen. Darüber hinaus sollen maximal drei bis vier Spieler zeitweise an denselben Klub abgegeben werden können. Ausnahme: Talente unter 21 Jahren, die von ihrem Stammklub ausgebildet und schon längere Zeit dort unter Vertrag stehen, dürfen weiter in unbeschränkter Zahl ausgeliehen werden, um ihre Entwicklung zu fördern, indem sie anderswo Spielpraxis sammeln."

      Ich hoffe unsere Teams kontaktieren wenn das eingeführt wird die Top Teams und versuchen sich so jüngere Talente zu schnappen (mit einer anständigen Rückkaufklausel, damit es sich für die lohnt), die es bei denen eher nicht packen werden.
    • Wen's interessiert:

      In zwei Wochen entscheidet sich wer die Fußball-EM 2024 austrägt: Deutschland oder die Türkei. Es ist der vierte türkische Anlauf, das Land ist zerrissen vom repressiven Kurs der Regierung Erdogan. Es geht bei der Bewerbung um mehr als nur Fußball. Autor: Robert Kempe

      EM-Kandidat Türkei - Problem und Chance - sport inside - Sendungen A-Z - Video - Mediathek - WDR
      Xbox One Gamertag: enur1905

      Besiktasi üzmeyin
    • Bern (dpa). In der Schweiz ist ein zweiter Staatsanwalt nach Vorwürfen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Fußball-Weltverband suspendiert worden. Der Chefermittler für Wirtschaftsdelikte, Olivier Thormann, sei von Bundesanwalt Michael Lauber freigestellt worden, bestätigte die Bundesanwaltschaft einen Bericht des Schweizer „Tagesanzeiger“. Es blieb unklar, was dem FIFA-Chefermittler genau vorgeworfen wird. Ein außerordentlicher Staatsanwalt sei zur Klärung des Falls eingesetzt worden, so die Behörde.
    • UEFA-Exekutivkomitee genehmigt neuen Klubwettbewerb - UEFA.com

      Ab 2021 können mehr Vereine aus mehr Verbänden auf der europäischen Bühne spielen: Das UEFA-Exekutivkomitee hat bei seiner Sitzung in Dublin der Schaffung eines dritten Klubwettbewerbs ab dem Wettbewerbszyklus 2021-24 zugestimmt.

      Der neue Wettbewerb (derzeit unter dem Arbeitstitel „UEL2“) wird gleich strukturiert sein wie die UEFA Champions League und die UEFA Europa League und 32 Mannschaften in einer Gruppenphase umfassen.

      Vor dem Achtelfinale wird eine weitere K.-o.-Runde zwischen den Gruppenzweiten der UEL2 und den drittplatzierten Teams der Europa-League-Gruppenphase ausgetragen.

      Der Gewinner kann an der UEFA Europa League in der folgenden Saison teilnehmen.

      Die Spiele des neuen Wettbewerbs finden donnerstags statt. Die UEFA Champions League wird weiterhin dienstags und mittwochs ausgetragen, die UEFA Europa League und der neue Wettbewerb donnerstags mit einer zusätzlichen Anstoßzeit (16.30 Uhr MEZ) für eine begrenzte, noch festzulegende Anzahl Spiele.
    • Die Türkei sollte alles in Bewegung setzen, um an dem neuen Wettbewerb nicht teilnehmen zu dürfen.

      Warum? Wir schaffen es noch nicht mal 5 Teams zu organisieren, die gut Punkten. Zuzüglich der jährlichen Blamage von mindestens einem der großen Drei. Mit diesem Wettbewerb müssten wir unsere Punkte durch 6 oder 7, statt durch 5 teilen.

      Bye bye fester CL Platz!

      Sogar objektiv betrachtet sind es zu viele Wettbewerbe. Der UI Cup war nur cool, um die Sommerpause in den Jahren zu füllen, wo keine EM oder WM stattfand. Ansonsten vom Niveau her sehr unansehnlich. Dieser Wettbewerb bringt nur den Top Ligen etwas, die wohl dadurch ihre halbe Liga nach Europa senden dürfen und gut Punkten werden.

      Unsere direkten Konkurrenten, wie die Ukraine, Belgien, Niederlande oder die Schweiz dürften ebenfalls Probleme haben, starke Teams für diesen Wettbewerb aufzustellen.

      Wahrscheinlich werden die Verlierer des EL Playoffs in diesen Wettbewerb absteigen. Also dürfte sich Basaksehir nicht so schnell aus der europäischen Bühne verabschieden :D

      Eventuell ein neues Ziel für Galatasaray. Dieser Pokal wäre mit einem starken Kader realistisch. Ilklerin Takimi macht das schon :D
    • S10ER schrieb:

      Die Türkei sollte alles in Bewegung setzen, um an dem neuen Wettbewerb nicht teilnehmen zu dürfen.

      Warum? Wir schaffen es noch nicht mal 5 Teams zu organisieren, die gut Punkten. Zuzüglich der jährlichen Blamage von mindestens einem der großen Drei. Mit diesem Wettbewerb müssten wir unsere Punkte durch 6 oder 7, statt durch 5 teilen.

      Bye bye fester CL Platz!

      Sogar objektiv betrachtet sind es zu viele Wettbewerbe. Der UI Cup war nur cool, um die Sommerpause in den Jahren zu füllen, wo keine EM oder WM stattfand. Ansonsten vom Niveau her sehr unansehnlich. Dieser Wettbewerb bringt nur den Top Ligen etwas, die wohl dadurch ihre halbe Liga nach Europa senden dürfen und gut Punkten werden.

      Unsere direkten Konkurrenten, wie die Ukraine, Belgien, Niederlande oder die Schweiz dürften ebenfalls Probleme haben, starke Teams für diesen Wettbewerb aufzustellen.

      Wahrscheinlich werden die Verlierer des EL Playoffs in diesen Wettbewerb absteigen. Also dürfte sich Basaksehir nicht so schnell aus der europäischen Bühne verabschieden :D

      Eventuell ein neues Ziel für Galatasaray. Dieser Pokal wäre mit einem starken Kader realistisch. Ilklerin Takimi macht das schon :D
      Keine Nation aus den top 20 Ligen bekommt mehr Startplätze zugesprochen. Der 7. der Buli, der davor EL-Quali spielen musste, rutscht eben in diesen Wettbewerb. Aus der Türkei würden Platz 4 und 5 in diesen Wettbewerb kommen. Der 3. müsste Play-Offs in der EL spielen. An der Anzal der teilnehmenden Klubs wird sich also nichts ändern, lediglich die kleinen Ligen werden in diesen neuen Wettbewerb öfters vertreten werden. Dennoch ist diese Umstellung eher negativ zu sehen, die EL wird attraktiver werden. Weniger kleinere Teams und die Gelder dürften etwas ansteigen. Die Türkei wird nur noch einen Qualiplatz bekommen, also keinen festen EL-Platz mehr.
      Quelle : 2586142_DOWNLOAD.pdf
    • Die EL ist bereits jetzt so unattraktiv dass sogar so Clubs ohne historie wie Basaksehir sich zu fein dafür sind.
      Ein dritter Wettbewerb wird daran denke ich auch so leicht nichts ändern.

      Dennoch muss man sagen, ein dritter Wettbewerb wäre die echte Chance für viele Teams mal einen Europäischen Pokal mitzubringen.
    • Ran ans Voting!



      Ich hab so abgestimmt:
      :love: Dua Lipa | Keri Hilson | Alanah Pearce | Jennifer Lawrence | Emma | Gia Paige | Leila Lowfire | Billie Kay | Ana Cheri | Toni Storm | Sydnee Goodman | Jessica Gomes | Paige Vanzant | Imane Anys | Cara Delevingne | Cathy Kelley | Alicia Atout | Gal Gadot | Rosie Jones | Brandi Rhodes | Holly Peers | Mandy Leon | Aubrey Plaza | Elizabeth Olsen | Carly Rae Jepsen :love:
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