Medipol Başakşehir

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    • Medipol Başakşehir




      Vereinsname: Medipol Basaksehir Futbol Kulübü

      Gründung: 15. August, 1990

      Vereinsfarben: Blau / Orange

      Stadion [Kapazität]: Basaksehir Fatih Terim Stadi [17.319]

      Erfolge:
      • 4. Platz, Süper Lig (2014/2015)
      • TFF 1. Lig Meisterschaft (2013/2014)
      • Türkischer Pokal, Finale (2010/2011)
      Vereinspräsident: Cagatay Kalkanci

      Trainer: Abdullah Avci

      Homepage: www.ibfk.com.tr

      Kader: Basaksehir Kader
      Galatasaray | Notts County | Dortmund
    • Wusste gar nicht, dass die Türkei auch sein Hoffenheim hat:

      Wie Erdoğan den Fußball kontrollieren will | 11 Freunde

      Ein Klub von Sultans Gnaden

      Für die einen ist der SüperLig-Klub Medipol Başakşehir ein Kunstprodukt. Für Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist er die Eintrittskarte in die große Welt des Fußballs.
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz.Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu demgreifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...] Aber jeder erbärmlicheTropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift dasletzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.“

      Schopenhauer vor 200 Jahren
    • Fraking schrieb:

      Wusste gar nicht, dass die Türkei auch sein Hoffenheim hat:

      Wie Erdoğan den Fußball kontrollieren will | 11 Freunde
      Ein Klub von Sultans Gnaden

      Für die einen ist der SüperLig-Klub Medipol Başakşehir ein Kunstprodukt. Für Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist er die Eintrittskarte in die große Welt des Fußballs.


      Erdogan hin oder her - Der Artikel ist der letzte Mist: Basaksehir gibt es nicht erst seit 2014 sondern die haben vorher als IBB eine lange Zeit relativ erfolgreich in der Süper Lig gespielt. Auch hat nicht nur Basaksehir ein neues Stadion bekommen sondern nahezu jeder Erstligist hat bereits ein neues Stadion oder es befindet sich ein Stadion im Bau.

      Warum Adnan Menderes und Turgut Özal in dem Artikel auftauchen ist mir ebenfalls nicht ersichtlich.

      Weiterhin klingt es so, als stehe Konyaspor nur dort oben weil sie von der Regierung unterstützt werden. Wo sind die Beweise? Konyaspor hat nur eine gewisse Kontinuität in ihre Personalentscheidungen gebracht - der Kader gehört realistisch gesehen ins untere Mittelfeld, aber sie spielen halt relativ guten Fußball mit begrenzten Mitteln.

      Der Artikel wurde anscheinend von einem unwissenden "Türkei"-Experten geschrieben - nicht sehr lesenswert.
    • Biggie-Smalls schrieb:

      Fraking schrieb:

      Wusste gar nicht, dass die Türkei auch sein Hoffenheim hat:

      Wie Erdoğan den Fußball kontrollieren will | 11 Freunde
      Ein Klub von Sultans Gnaden

      Für die einen ist der SüperLig-Klub Medipol Başakşehir ein Kunstprodukt. Für Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist er die Eintrittskarte in die große Welt des Fußballs.

      Erdogan hin oder her - Der Artikel ist der letzte Mist: Basaksehir gibt es nicht erst seit 2014 sondern die haben vorher als IBB eine lange Zeit relativ erfolgreich in der Süper Lig gespielt. Auch hat nicht nur Basaksehir ein neues Stadion bekommen sondern nahezu jeder Erstligist hat bereits ein neues Stadion oder es befindet sich ein Stadion im Bau.

      Warum Adnan Menderes und Turgut Özal in dem Artikel auftauchen ist mir ebenfalls nicht ersichtlich.

      Weiterhin klingt es so, als stehe Konyaspor nur dort oben weil sie von der Regierung unterstützt werden. Wo sind die Beweise? Konyaspor hat nur eine gewisse Kontinuität in ihre Personalentscheidungen gebracht - der Kader gehört realistisch gesehen ins untere Mittelfeld, aber sie spielen halt relativ guten Fußball mit begrenzten Mitteln.

      Der Artikel wurde anscheinend von einem unwissenden "Türkei"-Experten geschrieben - nicht sehr lesenswert.
      Du hast den Text anscheinend nicht gelesen. Es geht zum einen darum, dass es hier einen regierungsnahen Klub gibt und auf der anderen Seite versucht wird, die etwablierten Klubs bzw. ihre Anhänger in die Schranken zu weisen bzw. den Fußball zu politisieren. Und wenn es um IBB geht, solltest du schon die Historie des Vereins kennen, einem Betriebssportverein der Istanbuler Stadtverwaltung. Und tatsächlich feierte man unter neuer Regiede nunmehr seinen größten Erfog:



      In dem Artikel werden zahlreiche, übrigens hier im Forum schon mehrfach diskutierte Fakten angemerkt. Und diese Fakten kann man auch noch nahtlos erweitern. Einfachstes Beispiel: Passolig
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz.Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu demgreifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...] Aber jeder erbärmlicheTropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift dasletzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.“

      Schopenhauer vor 200 Jahren
    • Fraking schrieb:

      Du hast den Text anscheinend nicht gelesen. Es geht zum einen darum, dass es hier einen regierungsnahen Klub gibt und auf der anderen Seite versucht wird, die etwablierten Klubs bzw. ihre Anhänger in die Schranken zu weisen bzw. den Fußball zu politisieren. Und wenn es um IBB geht, solltest du schon die Historie des Vereins kennen, einem Betriebssportverein der Istanbuler Stadtverwaltung. Und tatsächlich feierte man unter neuer Regiede nunmehr seinen größten Erfog:


      In dem Artikel werden zahlreiche, übrigens hier im Forum schon mehrfach diskutierte Fakten angemerkt. Und diese Fakten kann man auch noch nahtlos erweitern. Einfachstes Beispiel: Passolig

      Du ich habe den Artikel gelesen und mir ist auch bewusst, dass der Verein aus der Stadtverwaltung oder auf türkisch Belediye hervorgegangen ist. Genauso übrigens wie der im Artikel genannte Verein Osmanlispor (Vorgänger Ankaraspor) und auch beispielsweise Akhisarspor vormals unter Akhisar Belediye ve Genclik Spor. Meine Meinung ist klar - solche Retortenvereine ohne Fans und Tradition sollten ganz aus dem Profifußball ausgeschlossen werden.

      Jetzt kommt das ABER: Der Artikel übermittelt den Eindruck, dass ein oder mehrere Vereine (auch Konyaspor wird hier genannt) von der Regierung unterstützt werden und sich nun Übermannschaften aufgebaut haben. Dem ist einfach nicht so - die Kader sind auf normalem Süper Lig Niveau. Auch ist die Rede von Stadienneubauten die zweifellos auch in nicht "regierungsnahen" Regionen wie Antalya stattfinden - Stadienneubauten sind keine Privilegien der laut Artikel "regierungsnahen" Vereinen.

      Und übrigens auch der angeblich geschasste Verein Besiktas mit seiner Fangruppe Carsi unterhält hervorragende Kontakte zu Erdogan und Konsorten. Der Staat hat den Verein beispielsweise beim Stadionbau unterstützt weshalb BJK-Präsident Fikret Orman dem Herrn Erdogan in der Eröffnungsrede garnicht nicht genug danken konnte.

      Passolig gebe ich dir Recht - ist der letzte Scheiß. Es liegt glasklar auf der Hand, dass so ein System sehr,sehr tiefgreifend in die Privatsphäre der Fans eingreift. Nur sind Zuschauerzahlen auch immer irgendwie abhängig von Attraktivität und Erfolg - Antalya´s neues Stadion ist mit dem Eto´o Effekt immer relativ gut besucht. Konyaspor kommt mit seinen Zuschauerzahlen schon an die Big-Three heran - während Gala vor Trauerkulissen spielt. Letzte Saison war das Stadion im Meisterschaftsrennen hingegen gut besucht - jetzt fragt man sich: Warum diese Saison nicht mehr? Es liegt auf der Hand...

      Edit: Ändert nix daran, dass Vereine wie Basaksehir und Osmanli ganz weit weg vom Profifußball müssen - während Traditionsclubs wie Adana Demir oder Samsunspor in der 2.Liga vor sich hin dümpeln.
    • Das der türkische Fußball vom Staat kontrolliert wird, ist nichts neues. Erdogan und seine Regierung haben in den letzten Jahren, den Verband komplett übernommen. Der derzeitige TFF Präsident Demiören kam durch die Regierung überhaupt zu dieser Position. Jeder Türke weiß, dass dieser Mann eigentlich keine Ahnung von Fußball hat (siehe seine Karriere bei Besiktas). Es ist jedoch bekannt, dass die Demiören Holding eng mit den Staat zusammen arbeitet und Erdogan quasi mit Demiören eine Marionette an der Spitze des Verbandes nun hat.
      Es wird sich auch kein Verein trauen, sich gegen die Regierung zu äußern, denn ansonsten lässt der Staat den Verein fallen. Besonders die maroden türkischen Vereine profitieren sehr von den Investitionen vom Staat. Allein wie viele unzählige Stadien in den letzten Jahren mithilfe des Staates errichtet worden sind. Galatasaray wurden sogar Steuern erlassen, die der Verein dem Staat schuldete. Doch dies hat alles seinen Preis, die Vereine müssen brav dem Staat gehorchen. Ünal Aysal war einer der wenigen, die sich zuletzt regierungskritisch geäußert haben, aber auch er konnte sich nicht lange halten.
      Erdongan typisch, versucht er alles unter seiner Macht zu haben und räumt jeden bei Seite, der ihm im Weg steht. Dies ist auch im Fußball der Fall.
    • Ich hab überhaupt kein Problem mit solchen Vereinen. Einziges Manko ist halt die kleine Fanbasis. Wenn ich mir aber anschaue, was für einen Zirkus Traditionsvereine jedes Mal aus dem Ärmel zaubern, bin ich froh, dass wir auch so professionell geführte Vereine in der Liga haben. Wann ist Basaksehir außersportlich aufgefallen? Probleme im Vorstand? Trainerprobleme? Spielerproteste? Nicht gezahlte Gehälter? Mit diesen Dingen hat bei uns leider jeder zweite Verein zu kämpfen. Basaksehir bleibt bescheiden, macht einen Nokta-Transfer nach dem anderen und die Leistungskurve zeigt nun seit Jahren kontinuierlich nach oben. Mit Visca haben sie jetzt auch einen sehr guten Spieler auf den internationalen Markt herausgebracht. Mit Volkan Babacan und Mahmut Tekdemir hat man für die Nationalmannschaft zwei Spieler gewonnen.

      Kann mir auch sehr gut vorstellen, dass sie Cikalleshi bald mit sehr gutem Gewinn verkaufen können.
    • Anderlecht denkt an zweifachen Torschützenkönig

      Mit 24 Treffern und dem Titel des Torschützenkönigs machte Jeremy Perbet
      seinem Namen als Torjäger in dieser Saison wieder alle Ehre. Das ist
      auch den belgischen Topclubs nicht entgangen. Anderlecht, Gent, Club
      Brügge und Charleroi zeigen nämlich Interesse.

      Perbet wurde in der vergangenen Saison vom türkischen Verein
      Basaksehir (Ex-Verein von Stéphane Badji) an Charleroi ausgeliehen. In
      33 Spielen erzielte der Franzose 24 Treffer und vor allem in den
      Play-Offs zeigte er sich sehr treffsicher.

      Auch in der Saison 2011-2012 wurde Perbet schon einmal belgischer
      Torschützenkönig. Damals erzielte er 25 Treffer für Mons. In der
      darauffolgenden Saison traf er bis Januar elf Tore und wechselte dann
      nach Villareal. Dort erzielte er in der zweiten Saisonhälfte noch elf
      weitere Treffer und hatte somit einen großen Anteil am Aufstieg des
      Vereins. In der höchsten spanischen Liga machte er später zehn Tore in
      einer Saison.

      Bei Basaksehir hat Perbet keine Zukunft mehr. Anderlecht sieht den
      Franzosen als Nachfolger für Idrissa Sylla an, der das Interesse von
      Vereinen aus Italien und England genießt.