Kurioses & Interessantes

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    • Die angespannte politische Lage zwischen Russland und der Türkei macht sich auch in der Premier Liga bemerkbar. So wird es russischen Klubs in der kommenden Winter-Transferperiode nicht erlaubt sein, türkische Spieler zu verpflichten. Das bestätigte Russlands Sportminister Vitaly Mutko gegenüber „R-Sport“. „Wenn jemand einen türkischen Spieler während der Pause verpflichten will, wird das nicht möglich sein“, sagte Mutko. „Jeder, der einen bestehenden Vertrag hat, wird weiterarbeiten.“ Aktuell steht mit Gökdeniz Karadeniz (35) nur ein türkischer Spieler in Russlands erster Liga unter Vertrag - in der Süper Lig spielt aktuell kein russischer Profi.
      Ob diese Transfersperre, die vom Sportministerium offiziell verhängt wurde, auch für in Russland unter Vertrag stehende Profis gilt, die in die türkische Süper Lig wollen, ist derweil unklar. U.a. machte Stürmer Oumar Niasse (25, Lokomotiv Moskau) zuletzt deutlich, dass er zu Galatasaray Istanbul wechseln will.


      Quelle: Russlands Sportminister verbietet türkische Winter-Neuzugänge - Transfermarkt
      "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi
      "Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter." - Konfuzius
      "There is no 'i' in team but there is in win." - Michael "Air" Jordan
    • Aktuell geht es darum ein Exempel zu statuieren, nicht mehr, nicht weniger. Putin braucht das auch. Wir haben ihm im Grunde einen Gefallen getan, weil er so kann er nochmal sein Volk vereinen. Die EU-Sanktionen treffen auch die Bürger und die werden immer unzufriedener. Da kam der Abschuss sehr gelegen. Jetzt zieht man das durch alle Zweige und irgendwann kehrt wieder Ruhe ein. Politik halt...
      "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi
      "Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter." - Konfuzius
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    • Das ist ja das schöne am Russland. Am Ende lässt man immer die eigenen Leute, also das einfach Volk bluten.
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz.Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu demgreifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...] Aber jeder erbärmlicheTropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift dasletzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.“

      Schopenhauer vor 200 Jahren
    • Dervis schrieb:

      Dürfen sie das überhaupt? Da gibt es sicherlich eine UEFA-/FIFA-Regelung, die sowas nicht erlaubt...
      Ob es legitim ist, sei mal dahin gestellt, aber ich denke schon, dass Russland sich erlauben kann, was sie wollen. Es ist ja nicht so, als würden sie jetzt Wert auf die Menschrechtsgesetze der EU wert legen oder sich an irgendwas gebunden fühlen.
      "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi
      "Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter." - Konfuzius
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    • Gimli276 schrieb:

      Dervis schrieb:

      Dürfen sie das überhaupt? Da gibt es sicherlich eine UEFA-/FIFA-Regelung, die sowas nicht erlaubt...
      Ob es legitim ist, sei mal dahin gestellt, aber ich denke schon, dass Russland sich erlauben kann, was sie wollen. Es ist ja nicht so, als würden sie jetzt Wert auf die Menschrechtsgesetze der EU wert legen oder sich an irgendwas gebunden fühlen.
      Eigentlich ist das schon ein erhebliches Problem. Denn nach meiner Erinnerung sehen FIFA und IOC Statuten vor, dass sich die Politik nicht in den Sport einmischen darf. Ein solches Verbot würde ich dann doch als sehr problematisch ansehen.
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz.Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu demgreifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...] Aber jeder erbärmlicheTropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift dasletzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.“

      Schopenhauer vor 200 Jahren
    • Gimli276 schrieb:

      Dervis schrieb:

      Dürfen sie das überhaupt? Da gibt es sicherlich eine UEFA-/FIFA-Regelung, die sowas nicht erlaubt...
      Ob es legitim ist, sei mal dahin gestellt, aber ich denke schon, dass Russland sich erlauben kann, was sie wollen. Es ist ja nicht so, als würden sie jetzt Wert auf die Menschrechtsgesetze der EU wert legen oder sich an irgendwas gebunden fühlen.
      Nein, können sie eben nicht. Eigentlich müsste jetzt die FIFA eingreifen, weil siehe oben. Aber wahrscheinlich kommt nix. Immerhin haben sie ja die nächste WM.
      :beerpepe:
    • @Gimli276

      Der Unterschied ist, dass hierbei die Russen ja auch etwas von der UEFA bzw. FIFA wollen, nämlich Teilnahme an deren Pokalen und wenn man sich nicht an die Regeln hält, dann wird man normalerweise ausgeschlossen.
      Normalerweise...

      Was ich damit sagen will, in dem Fall sitzt prinzipiell der Verband am längeren Hebel, auch wenn die$$$er wohl nicht betätigt wird.
    • Die Frage ist, ob und wann die FIFA Regeln da greifen. In der Regel sieht es doch so aus, dass die Verbände bei Politik immer ruhig bleiben. Die Skandale zeigen uns auch genau, warum die Leute ruhig werden. Wahrscheinlich hat Putin die FIFA in der Hand, während die Ermittlungen noch laufen.

      Ich würde da allerdings nichts erwarten. Siehe verschiedene Ausländerbegrenzungen auf der Welt, die im Grunde alle gegen das Arbeitsrecht und/oder Menschenrechte verstoßen.
      "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi
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    • Zum Glück ist die nächste WM erst in zwei Jahren. Nicht dass wir uns qualifizieren und Putin die Türkei nicht einreisen lässt oder so. Doch bis dahin wird wahrscheinlich sehr viel Gras über die Sache wachsen.

      Wäre die WM nächsten Monat oder so, hätte ich es Putin zugetraut. Immerhin hat er die WM gekauft. Denke nicht, dass die FIFA für ubs kämpfen würde.
    • Bayern muss raus aus der Bundesliga - Yahoo Sport

      Die Bundesliga ist zur langweiligsten Liga Europas geworden – in keiner der anderen großen Ligen ist eine Mannschaft derartig dominant, und es gibt nur eine Lösung: Der FC Bayern muss raus aus Deutschlands Eliteliga.

      Ein Vorschlag von Nico Stankewitz

      Die Lösung liegt in der Planung einer Europaliga – und da die ja auch einen Sponsor braucht, nennen wir sie der Einfachheit halber Yahoo Europa Liga, oder YEL. Die YEL würde aus 16 Clubs bestehen, in der Erstzusammensetzung die 16 Topvereine aus dem UEFA-5-Jahresranking, mit einer Beschränkung auf maximal drei Vereine aus einem Mitgliedsverband. Nach der vergangenen Saison wären das folgende 16 Clubs: Aus der Bundesliga Bayern (2.), Dortmund (7.), Schalke (12.), aus Spanien Real (1.), Barcelona (3.), Atletico Madrid (5.), aus England Chelsea (4.), Arsenal (9.) und ManCity (16.), aus Portugal Benfica (6.), Porto (11.), aus Italien Juventus (8.), Napoli (15.) aus Frankreich PSG (10.) aus Russland Zenit (14.) und aus der Schweiz der FC Basel (17.) Aufgrund der Beschränkung auf drei Vereine pro Land kann Valencia als 13. nicht dabei sein und wird durch Basel ersetzt. Pro Saison gibt es vier Absteiger aus der YEL, die Aufstiegsregelung ist simpel: Die Meister der 8 Topverbände spielen am Saisonende die Aufsteiger in Hin- und Rückspiel aus, etwa wie in den Playoffs der Nationalmannschaften für EM oder WM. Die Liga wird in 30 Spielen mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Sieger am Saisonende ist Europameister.

      Die YEL würde jeweils an vier Slots pro Wochenende gespielt werden, und zwar mit jeweils zwei Früh- und Spätspielen am Samstag und Sonntag, etwa 18 und 20 Uhr – so dass die Wochenendtage für die Spiele der nationalen Ligen (wie unser geliebter 15.30-Slot am Samstagnachmittag) und den Amateur- und Jugendfußball frei bleiben würden. Die Verteilung der Fernsehgelder (und sonstiger Vermarktung) würde in drei Teilen erfolgen: Ein Sockelbetrag von 50% der Einnahmen an die 16 Vereine, 25% nach Punkten/Platzierungen verteilt und 25% für die Mitgliedsverbände der UEFA, damit die YEL-Einnahmen auch dem gesamten Fußball zugute kommen.

      Parallel zur Einführung der YEL würden die nationalen und europäischen Clubwettbewerbe aufgewertet werden, allerdings nicht mehr mit Gruppenspielen, sondern in der ursprünglichen KO-Form. Der DFB-Pokal wird in Form von Hin-und Rückspielen ausgetragen werden, mit einer zusätzlichen Aufwertung durch die Teilnahme der 3 YEL-Clubs. Hinzu kommt ein Cupwettbewerb nach dem Vorbild des alten UEFA-Cups mit 128 Mannschaften in Hin-und Rückspielen, die ersten 15 Verbände mit je vier Mannschaften, Nr. 16-23 mit 3, 24-36 mit 2 und die übrigen der 54 Mitgliedsverbände der UEFA mit je einem Vertreter – wenn die 16 YEL-Vereine dabei sein sollen, dann auf Kosten der Top-16-Länder, die jeweils einen Platz einbüßen. In jedem Fall ein ehrlicher Cup-Wettbewerb ohne Setzliste oder Auslosungseinschränkungen.

      Wird dieses Modell alle Probleme im europäischen Fußball lösen? Natürlich nicht, aber eine Reihe von unerfreulichen Tatsachen beheben: 1. Die Langeweile, wenn es um den Meistertitel in der Bundesliga und anderen europäischen Ligen geht, 2. Langweilige letzte Gruppenspieltage in Champions League und Europa League mit zum Teil massiver Wettbewerbsverzerrung, 3. Riesiges Leistungsgefälle in den Champions League-Gruppen (langweilig) 4. Das Zufallselement in den Entscheidungsspielen der Champions League (das Beispiel der Bayern-Notelf gegen Barca haben wohl alle noch im Hinterkopf). Die YEL würde für konstant spannenden Wettbewerb sorgen, Mannschaften mit den größten Stars, die wöchentlich aufeinander treffen. Dazu käme eine neue Spannung in der Bundesliga und jede Menge dramatische Pokalspiele – es ist eine Anregung zum Nachdenken über die Zukunft des Clubfußballs – und (endlich) eine Bundesliga ohne Übermannschaft.